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    Erinnerung an den D-Day – Tag 5

    Gold Beach

    Heute übernachten wir auf einem Womo-Stellplatz direkt am Strand, am sogenannten Gold Beach. Wir haben Glück und erwischen einen Platz in der ersten Reihe, leicht erhöht mit Blick auf das Meer (49°20’21.6″N 0°36’54.3″W).

    Der Name Gold Beach geht auf die Zeit des 2. Weltkriegs zurück. Am 6. Juni 1944 fand an diesem und an weiteren benachbarten Stränden der Normandie die Landung der westalliierten Truppen im Kampf gegen Nazi-Deutschland statt, das Frankreich einige Jahre zuvor besetzt hatte. Am Gold Beach landeten britische Truppen, an anderen Stränden waren es US-amerikanische und kanadische Soldaten.

    Die Landungsoperation kostete mehreren zehntausend Soldaten das Leben, und in der Gegend gibt es auch heute noch Soldatenfriedhöfe.

    Hier am Gold Beach erinnern einige Denkmäler an die historischen Ereignisse, die heute von vielen britischen Touristen besucht werden. Im benachbarten Ort Arromanches-les-Bains gibt es auch ein Museum zu diesem Thema.

    Arromanches-les-Bains

    Wir gehen hinunter in den Ort. Er entpuppt sich als ein sehr sehenswertes kleines Städtchen mit schönen Gebäuden und Geschäften. Wie der Beiname „les-Bains“ schon verrät, hat sich Arromanches aus einem vormaligen Fischerdorf zu einem Badeort entwickelt, und das bereits im 19. Jahrhundert. Viele Gebäude wurden in dieser Zeit als Ferienunterkünfte gebaut und säumen heute die schöne Strandpromenade und andere Straßen des Ortes.

    Am Ende der Strandpromenade entdecken wir ein interessantes Gefährt – ein Amphibienfahrzeug, dass sowohl an Land als auch im Wasser fahren kann. Augenscheinlich wird es für Bootstouren genutzt.

    Überall im Ort sehen wir Kübel und Kästen, die mit bunten Blumen aller Art gefüllt sind. Es ist eine bunte Blütenpracht überall und wirkt auf uns sehr einladend. Viel Pflege ist nötig, um es so schön zu erhalten.

    WIr gehen weiter in Richtung auf das Zentrum von Arromanches-les-Bains und entdecken eine sehr schöne Kirche. Wir nehmen uns etwas Zeit für eine Besichtigung von innen. Auch hier gibt es viel Blumenschmuck. Man spürt insgesamt, dass die Menschen hier viel Zeit und Aufwand in die geschmackvolle Gestaltung ihres Umfeldes stecken. Das gefällt uns gut und wir zünden eine Kerze an.

    Übernachten wollen wir heute nicht an diesem Ort, und so gegen wir zum Womo zurück und fahren einige Kilometer weiter nach Westen. Am Abend erreichen wir einen Womo-Stellplatz in Beauvoir (48°35’51.2″N 1°30’33.5″W). Morgen müssen wir früh aufstehen, denn wir planen einen Ausflug zu einem absoluten Tourismus-Highlight.

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