Für den heutigen Sonntag den 21.09.2025 haben wir uns eine Radtour vorgenommen. Es soll nach Nin gehen, ein Städtchen in 15 Kilometern Entfernung, mit einer hübschen Altstadt und einem Sandstrand. Da es in Kroatien überwiegend Kiesstrände gibt, ist ein Sandstrand hier etwas Besonderes, und so freuen wir uns darauf.
Die Fahrt führt zunächst nach Diklo, unweit vom Campingplatz und an der Küste gelegen. Der kleine Ort gefällt uns sehr gut. Wir blicken über die Meeresbucht zurück zum Campingplatz und dem Strand dort.





Wir entdecken in einer kleinen Grünanlage auch eine Büste von Franjo Tuđman, dem ersten Präsidenten Kroatiens, der heute von vielen Kroaten als Staatsgründer verehrt wird.

Wir verlassen Diklo und fahren hoch zur Hauptstraße. Um nicht die ganze Zeit die Hauptstraße fahren zu müssen, hatten wir uns einen parallelen Feldweg ausgesucht. Das hat sich leider als nicht so gute Entscheidung herausgestellt, denn dieser Weg ist sehr steinig und uneben, und wir müssen unsere Räder ziemlich viel schieben. Außerdem durchquert dieser Weg ein Gebiet, in dem wild Müll und Sperrmüll abgeladen wird, was natürlich sehr unschön ist.
Nach einer Weile wird es dann aber wieder besser, als wir uns dem Städtchen Nin nähern. Der Ort liegt auf einer Insel im Meer, mit dem Festland verbunden durch ein paar Brücken.

Unsere Tour haben wir mit komoot aufgezeichnet.

Wir schauen uns zunächst das Städtchen an, bevor es dann zum nah gelegenen Sandstrand geht.





Wir entdecken eine alte Kirche aus dem 9. Jahrhundert inmitten von Ruinen aus anscheinend römischer Zeit. In dieser Kirche gibt es ein Fenster, durch das die Sonne beim tiefsten Stand einen Fleck direkt vor der gegenüber liegenden Wand erzeugt, während das Abbild der Sonne beim höchsten Stand auf einen kleinen Punkt zusammenschrumpft. Interessant, was die Menschen damals schon realisieren konnten.





Wir bekommen Hunger, und weil uns die Restaurants im Ort nicht so zusagen, beschließen wir, zum Strand zu radeln und dort unser Glück zu versuchen (44°14’49.9″N 15°11’24.6″E). Wir essen bei Papa’S, es gibt 10 Ćevapčići für Michael und Tortilla für Annette, und dazu trinken wir ein kühles alkoholfreies Bier.
Jetzt aber ab an den Strand. Tatsächlich, hier gibt es den versprochenen Sandstrand. Wir suchen uns ein Plätzchen unter einem Schatten spendenden Sonnenschirm und gehen ins Wasser. Es ist sehr kinderfreundlich hier, der Strand fällt ganz seicht ab, und wir müssen bestimmt an die 200 Meter weit hineinlaufen, um einen nassen Bauch zu bekommen und etwas zu schwimmen. Das Wasser ist schön warm, und wir genießen es. Nach dem Baden ist dann natürlich Siesta angesagt.


Wir verbringen einige Stunden hier am Strand und genießen das Nichtstun.
Irgendwann am späten Nachmittag fahren wir wieder zurück, nehmen aber nach den Erfahrungen am Morgen die Hauptstraße, an der entlang ein gut ausgebauter Radweg führt.
