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    Anreise nach Sardinien – Tag 1-2

    Aufbruch nach Italien

    Die Anreise Richtung Süden nach Italien ist für uns schon fast zur Routine geworden. Das letzte Mal waren wir hier zum Jahreswechsel 2025/26 – in Ligurien – und auch dieses Mal ist der Ablauf so einfach wie klar. Am ersten Tag Richtung Süddeutschland, entweder nach Bayern oder nach Baden-Württemberg, je nachdem, ob wir die Route über die Schweiz oder über den Brenner nehmen. Am zweiten Tag dann über die Alpen und schon sind wir in Italien angelangt.

    Dieses Mal entscheiden wir uns für die östliche Route durch Österreich und den Brennerpass. Wir verbringen die erste Nacht auf einem Parkplatz im bayerischen Holzhausen nicht weit von Kufstein in Österreich entfernt.

    Nach einer ruhigen Nacht geht es dann weiter Richtung Süden. Der Online-Kauf der obligatorischen österreichischen Vignette in digitaler Form ist schon Routine. Dabei wird auch an die zusätzliche Vignette für die Brenner-Überquerung gedacht. Der Verkehr Anfang Oktober ist recht entspannt, und so geht die Fahrt trotz einiger Baustellen zügig voran. Unterwegs ist noch Zeit für eine Pause mit den leckeren Brötchen, die wir am Morgen beim Bäcker gekauft hatten.

    Auf die Fähre!

    Unser Ziel ist der Hafen von Livorno, den man sehr gut in zwei Tagesetappen von je rund 620 Kilometer Länge von Berlin aus erreichen kann. Am Abend zuvor auf dem bayerischen Parkplatz haben wir die Überfahrt nach Sardinien für die kommende Nacht gebucht und problemlos eine Zweier-Kabine ergattern können. Jetzt in der Nachsaison ist auch auf der Fähre genug Platz, und so lassen wir den Termin für die Rückreise erst einmal offen und buchen nur die Hinfahrt.

    Wir treffen sehr pünktlich bereits am Nachmittag am Hafen ein, obwohl die Fähre erst um 22 Uhr ablegt. Die Anfahrt verlief ohne Pannen und Zwischenfälle. Nach uns nach rücken wir weiter vor an verschiedene Wartepositionen Richtung Fähre, die wir dann bald erblicken können. Nach dem Anlagen ergießen sich Unmengen an Autos aus dem Bauch des Schiffes. Wir lernen, dass von den LKWs nur die Anhänger verladen werden, die dann mit speziellen Zugmaschinen von Bord geholt werden. So müssen die Lkw Fahrer nicht mit an Bord, was Zeit und Geld spart. Die Anhänger werden später von lokalen Fahrern abgeholt.

    Nach einer Weile fahren wir an Bord dieser wirklich sehr großen Fähre. Unsere Kabine entpuppt sich als modern und zweckmäßig mit eigenem Bad, und nach einem Abendessen an Bord verbringen wir die zehnstündige Überfahrt sanft schlummernd in unseren Betten. Am nächsten Morgen um 7 Uhr werden wir in Sardinien sein!

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